Waldorfschule und Waldorfpädagogik für mein Kind?

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Das Kind als Mittelpunkt in der Waldorfschule Mühlenbecker Land

Der Unterricht an der Waldorfschule Mühlenbecker Land wird auf Waldorfpädagogik basieren. Das Kind als individuelles Wesen wird im Mittelpunkt stehen und jeder Schüler soll die Anregung bekommen, die er für seine Entwicklung benötigt. Wir wollen besonderen Wert darauf legen, unsere Schüler nicht nur intellektuell, sondern auch musisch, sozial, emotional und lebenspraktisch zu bilden. Im Mittelpunkt steht immer die Frage: Welche pädagogischen Angebote benötigt das Kind zu welcher Zeit, um sich zu entfalten und zu entwickeln. Unser Ziel soll es sein, dass sich jedes Kind zu einer selbstbewussten und integren Persönlichkeit entwickeln kann.

Die erste Waldorfschule

Waldorfpädagogik existiert bereits seit 1919. Derzeit gibt es 237 Waldorfschulen in Deutschland und weltweit 1067. Begründet wurde die Waldorfpädagogik durch Rudolph Steiner, der gemeinsam mit Emil Molt (ehem. Inhaber der Waldorf Astoria Zigarettenfabrik) eine Schule für die Kinder der Arbeiter der Waldorf Astoria Zigarettenfabrik schaffen wollte. Wichtiges Anliegen war, allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, Begabung und beruflichen Weiterentwicklung eine gemeinsame Bildung zu ermöglichen.

Was ist noch typisch für Waldorfschulen

Waldorfschulen stehen allen Kindern offen, egal welche Begabung, Religion, Herkunft und welches Einkommen die Eltern haben. Sie existieren grundsätzlich in freier Trägerschaft – das heißt, sie werden durch den Staat gefördert. Da diese Fördergelder jedoch nicht ausreichen, werden Waldorfschulen auch durch Elternbeiträge finanziert.

Folgende Abschlüsse können Schüler an Waldorfschulen machen:

  • Mittlere Reife
  • Fachhochschulreife
  • Abitur (13 Klassen)

Weiterhin gibt es an Waldorfschulen keine Noten, sondern ausführliche und individuelle Textzeugnisse. Die Schüler bleiben als Klassengemeinschaft bis zur 12 Klasse zusammen und es gibt kein Sitzenbleiben.
Waldorfschulen verwalten sich selbst. Diese Selbstverwaltung erfolgt durch Lehrer und Eltern gemeinsam.

Was wird es konkret an unserer Schule geben?

Folgende Angebote sind geplant:

  • Ganztagsbetreuung
  • praktisches Lernen und Arbeiten auf dem Bauernhof
  • „Bewegtes Klassenzimmer“ in den Klassen 1-3
  • großes Angebot an künstlerischen und handwerklichen Fächern
  • Erlernen von Musikinstrumenten
  • zwei Fremdsprachen ab der 1. Klasse
  • Förder- und Therapiebereiche sowie Schularzt
  • Epochenunterricht in den Klassen 1-12
  • Feldmess-, Berufs- und Sozialpraktikum
  • Schulorchester, Chor
  • gesundes Essen in Bio-/Demeterqualität